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Dienstag, 18. Juni 2013

Tag 17: What Begins in Vegas, Ends in Vegas

Las Vegas

"What Begins in Vegas, Ends in Vegas". Da war er nun also gekommen, der letzte Tag dieses unvergesslichen Road Trips. Nach so vielen und intensiven Erlebnissen hat man das Zeitgefühl so gut wir verloren. Zum einen hat man den Eindruck erst vorgestern gelandet zu sein, zum anderen fühlt es sich an als wäre man seit Monaten unterwegs. Spätestens morgen wird uns die Realität des Alltags wieder eingeholt haben, aber die Erinnerungen werden uns noch Wochen und Monate begleiten. Mindestens.

Montag, 17. Juni 2013

Tag 16: Vegas, Baby!

Las Vegas

Der vorletzte Tag unseres Road Trips war eine touristisch eher unspektakuläre Besichtigung der kommerziellen Sehenswürdigkeiten von Las Vegas. Nachdem wir bei wolkenlosen 39 Grad ein wenig die Sonne am Pool genossen, machten wir zunächst einen kurzen Abstecher in den Town Square, und verbrachten danach ein paar Stunden in den Las Vegas Premium Outlets South. Dort gibt es im Grunde alles, was das Herz begehrt, wer aber dennoch die ein oder andere Marke nicht findet, kann immer noch in die Las Vegas Premium Outlets North fahren oder sich auf dem Strip in die Besinnungslosigkeit shoppen. Im Entertainment Capital of the World bleibt eben kein Wunsch offen.

Tag 15: Death Valley Rollercoaster

Bishop > Las Vegas (451 km)

"Everything that has a beginning has an end". Und so ging es am heutigen Tag nach zwei Wochen voller unvergesslicher Eindrücke und Erlebnisse wieder zum Ausgangspunkt unserer Reise zurück: Las Vegas. Aber vorher mussten wir erst noch durch die Hölle: Death Valley. Um ca. 08:30 Uhr brachen wir auf und erreichten knapp zwei Stunden später die Ausläufer einer der trockensten und heißesten Regionen der Welt. Das Death Valley erhielt übrigens seinen Namen, nachdem sich 1849 zwei Gruppen von Reisenden in das Tal verirrten. Da sie wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal fanden und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen zu verspeisen, ließen sie ihre restlichen Wagen zurück und kehrten dem lebensfeindlichen Tal den Rücken. Dabei soll sich der Legende nach eine der Frauen aus der Gruppe umgedreht und „Goodbye, Death Valley“ gerufen haben. Aber auch wenn damals keiner der Reisenden den Tod fand, ist dem Tal des Todes auch heute noch mit gehörigem Respekt zu begegnen. Dass uns während der Fahrt der ein oder andere Fahrradfahrer und Jogger begegnete verursachte bei uns nur ungläubiges Kopfschütteln. Aber offenbar trainierten hier schon einige lebensmüde sportliche Grenzgänger für den 217 Kilometer langen Badwater Ultramarathon, der vom 15.-17. Juli 2013 stattfinden wird.

Dienstag, 4. Juni 2013

Tag 2: Feurige Felsen und ein sagenhafter Sonnenuntergang

Las Vegas > Page (562km)

Für unseren ersten vollen Tag hatten wir uns gleich eine ambitionierte Teilstrecke vorgenommen: Von Las Vegas nach Page. Auf dem Programm standen dabei der Hoover Dam, der Valley of Fire State Park und der Lower Antelope Canyon. Aber wie es mit Plänen so ist: erstens kommt alles anders, und zweitens als man denkt... :-)

Zunächst erübrigte sich unsere ursprünglich anvisierte Abfahrtszeit. Statt um 07:30 waren wir bereits um 05:30 glockenhellwach. Schlaflos in Hochheim, schlaflos in Vegas. Der Jet Lag lässt grüßen...

Somit ging es bereits um 06:30 los. Als ersten "Point of Interest" steuerten wir daher direkt einen Seven Eleven an und versorgten uns mit leckerem Brazilian Dark Roast. Dieser etablierte sich auch direkt - neben den gewohnt leckeren Heißgetränken von Starbucks - als Koffeinstandard für den Rest unserer Reise (zumindest für Andy und mich, Daniel ist kein Kaffeetrinker). Und bei der Gelegenheit bestückten wir unseren frisch erstandenen Cooler auch gleich mit Eis.

Weiter ging es Richtung Hoover Dam. Auf dem Weg dorthin nahmen wir den ausgeschilderten Lake Mead Vista Point mit, und wurden nicht enttäuscht. Der Blick auf den durch den Hoover Dam kreierten Stausee war wirklich beeindruckend. Und das schönste: Da wir bereits so früh auf unsere erste Tagesetappe aufgebrochen waren, konnten wir völlig alleine und ungestört von lästigen Touristen den Anblick genießen. Tsja: The early worm catches the lake! :-)

Tag 1: "The Eagle Has Landed"

Frankfurt > Las Vegas

Nach Monaten voller Planung und Vorfreude war es nun also endlich soweit: Der Tag des Abflugs war gekommen. Am Abend zuvor hatten wir uns nochmal standesgemäß vorbereitet, und im Kino Hangover 3 angeschaut.

Geplanter Abflug ab Frankfurt war 12:30, die Abfahrt in Hochheim für 09:00 angesetzt. Somit also ausreichend Zeit, um nochmal richtig auszuschlafen. Eigentlich - denn Andy und ich waren natürlich bereits um 05:30 glockenhellwach. Kurz nach 09:00 ging es dann aber doch pünktlich zum Flughafen. Check-In und Boarding verliefen ohne Probleme.

Samstag, 30. März 2013

Sleep. Eat. Drive. Repeat: Unsere Hotels (West Coast Edition)

Sooo... Die Hotels sind nun auch alle gebucht. Dabei haben wir uns die einzelnen Etablissements Pi mal Daumen aufgeteilt, die Differenzen wurden dann untereinander wieder ausgeglichen. Meistens handelt es sich um Motels, aber mit dem Bellagio in Las Vegas gönnen wir uns am Ende dann auch mal was (Thx @Oli). Deluxe Fountain View, Baby! :-) Großer Dank gebührt an dieser Stelle auch nochmal Tina!

Tag 1 > Tag 2
Las Vegas, NV
Americas Best Value Inn Las Vegas

Americas Best Value Inn - Hotel in Las Vegas      







Montag, 18. März 2013

"On the Road": Die Reiseroute (West Coast Edition)























Glücklicher- und interessanterweise gab es hinsichtlich der Route im Grunde keine großen Diskussionen. Da Andy und ich - jeweils separat - bereits in den Genuss eines West Coast Roadtrips kamen, kennen wir die meisten der Best-Ofs schon. Für Daniel ist die Reise absolutes Neuland, was für die anderen beiden natürlich wieder ansteckend sein dürfte. Somit stand der Schlachtplan früh fest. Es sollte in Las Vegas losgehen (und enden :-), nicht fehlen durften San Francisco, Los Angeles, San Diego und Monterrey. Ebenso gesetzt waren der Yosemite National Park und der Death Valley National Park. Sozusagen neu im Programm sind der Antelope Canyon und der Joshua Tree National Park.

Die Route wurde mit Google Maps erstellt. Abgesehen von ein paar Zicken und Macken funktioniert das eigentlich auch ganz gut. Das Ganze kann man sich dann bei Bedarf ausdrucken, entweder als normale Route oder in Street View Ansicht. Quasi als analoges Backup für das Navi. 

Die folgende Liste gibt einen knappen Überblick über den Ablauf des Trips und die geplanten Sehenswürdigkeiten. Möglicherweise reicht es nicht für alles, aber da sind wir recht flexibel. Wie der Rheinländer sagt: Et kütt wie et kütt :-)