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Donnerstag, 16. Juli 2015

Tag 12: POTUS In Da House

Das Weiße Haus
Columbus > Washington

Nach der zweitlängsten Etappe unseres Road Trips von Chicago nach Columbus, folgte heute der mit 637 Kilometern längste Abschnitt von Columbus nach Washington. Auch diese Fahrt - durch die US-Staaten Ohio, West Virginia und Maryland - verlief ohne besondere Vorkommnisse, sodass wir gegen 15:00 Uhr die Hauptstadt der Vereinigten Staaten erreichten. Nachdem wir eingecheckt und unser Auto im Ritz Carlton geparkt hatten, ging es direkt auf Erkundungsmarsch. Ziel: Pennsylvania Avenue 1600, besser bekannt als das Weiße Haus, Sitz des 'President of the United States' (POTUS). Wie zu erwarten war der Platz sehr bevölkert, und neben den obligatorischen Touristen waren auch mehrere Polizisten zu sehen, die zum einen alles im Blick hatten, zum anderen aber auch freundlich und kompetent Auskunft gaben. Bei näherer fotografischer Betrachtung fielen uns auch sofort weitere, zum Teil schwer bewaffnete, Sicherheitskräfte auf, die einem deutlich vor Augen führten, dass es sich hierbei nicht nur um eine touristische Sehenswürdigkeit handelt. Insgesamt ist das Gelände um das Weiße Haus eine einzige Hochsicherheitszone, die neben sichtbaren Maßnahmen und Vorkehrungen - wie Scharfschützen und Überwachungskameras - auch zahlreiche weitere Einrichtungen wie Sensoren, Luftschutzbunker und Luftabwehrraketen bereithält. Zudem herrscht über dem Luftraum ein absolutes Überflugverbot. Der Grundstein für das Weiße Haus wurde übrigens am 13. Oktober 1792 gelegt, der zugleich als Gründungstag Washingtons gilt.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Tag 11: Lost in Transition

Chicago > Columbus

Bei einem Road Trip ist die Reise an sich meistens das eigentliche Ziel. Ab und zu gibt es aber auch Tage, an denen man nur von C (wie Chicago) nach C (wie Columbus) kommen will. Dabei war dieser Teil der Strecke von vornherein als Transit konzipiert, da die komplette Fahrt knapp 1.200 Kilometer lang ist, was wir uns in einem Stück wirklich nicht antun wollten. Dann lieber ein Zwischenstopp. Um diesen mit 577 Kilometern zweitlängsten Abschnitt unserer Reise zeitig zu absolvieren, ging es früh aus den Federn (ja - im Urlaub ist 06:00 Uhr früh). Frühstück To Go gab es bei unserem seit Kanada ins Herz geschlossenen Tim Hortons. Die übrige Passage durch drei US-Staaten - Illinois, Indiana, Ohio - war außer gelegentlichen Flüssigkeitsstopps (Input & Outp
ut) im Grunde recht ereignisarm. Gegen 15:00 erreichten wir schließlich Columbus. Der Rest des Tages beschränkte sich auf Waschen, Einkaufen und Ausruhen. Wie gesagt: alles eher unspektakulär. Aber während eines dreiwöchigen Road Trips müssen, können und dürfen derartige Tage auch mal sein. Um Gas zu geben muss man eben ab und zu auch mal tanken... ;-)

Freitag, 3. April 2015

Sleep. Eat. Drive. Repeat: Unsere Hotels (East Coast Edition)

Wie bereits erwähnt, sind alle Hotels und Herbergen mittlerweile gebucht. Und wie beim letzten Road Trip haben wir uns auch dieses Mal die einzelnen Etablissements Pi mal Daumen untereinander aufgeteilt, und die Differenzen dann wieder per Überweisung oder Naturalienhandel ausgeglichen. Während wir jedoch vor zwei Jahren mehrere (Lower Budget) Hotels/Motels im Programm hatten, sieht die Sache dieses Jahr ein wenig anders aus. Da wir uns hauptsächlich in Großstädten aufhalten, kamen im Grunde nur Hotels mit relativ zentraler, idealerweise fußläufiger, Lage in Frage. Zudem sind dieses Mal drei Übernachtungen hinzugekommen, sodass wir insgesamt knapp 200 Euro mehr bezahlen als bei unserem West Coast Road Trip vor zwei Jahren. Und der aktuelle Eurokurs ist wahrscheinlich auch nicht ganz unschuldig an den höheren Kosten...

Dafür haben wir aber auch ein paar wirklich schicke Unterkünfte dabei, darunter insbesondere das 4-Sterne-Hotel 'Revere Boston Common', das direkt an den Niagarafällen gelegene 'Sheraton on the Falls', das 'MotorCity Casino Hotel' in Detroit, und - last and certainly not least - das von William Randolph Hearst erbaute 'Warwick' in New York, welches im Laufe der Jahre und Jahrzehnte so illustre und bekannte Gäste hatte wie James Dean, Elizabeth Taylor, Elvis Presley, Cary Grant, die Beatles, und .... - leider - auch Mahmoud Ahmadinejad, was 2011 für einiges an Aufregung gesorgt hatte.

Auch dieses Mal möchten wir uns ganz herzlich bei Oli vom TUI ReiseCenter Oberursel für die Buchung des Flugs, des Mietwagens und des Warwick, und bei Tina für die Unterstützung bei den Best Western Hotels bedanken! Ihr seid auf unserem Trip in unseren Herzen und Gedanken!

Sonntag, 22. März 2015

On the Road Again: Unsere Reiseroute (East Coast Edition)

Nach zwei viel zu langen Jahren ist es bald wieder soweit: Daniel, Andy und ich kehren in das Land der begrenzten Unmöglichkeiten zurück. Und aus den Tremendous Three sind mittlerweile die Fantastic Four geworden, da uns dieses Mal Maria begleitet. Wir freuen uns alle schon wie Honigkuchenpferdeschnitzel und können den 5. Juli kaum erwarten. Mittlerweile sind auch alle Vorbereitungen soweit abgeschlossen: Flüge und Mietwagen sind gebucht, und auch die Hotels sind nun reserviert. Somit bleibt uns momentan nichts anderes übrig, als zu warten. Sind wir bald daaaaaaaa....?

An dieser Stelle möchte ich daher unsere geplante Reiseroute vorstellen. Die Strecke stand dabei im Grunde schon recht früh fest, lediglich bei der jeweiligen Aufenthaltsdauer und etwaigen Zwischenstopps gab es am Ende noch einmal Änderungen. So entschlossen wir uns z.B. bei Chicago einen Tag abzuzwacken, damit die Fahrt von Boston zu den Niagarafällen, mit Zwischenstopp in der Destiny USA Shopping Mall, nicht allzu stressig wird. Und auch die recht lange Strecke von Chicago nach Washington haben wir durch eine Übernachtung in Columbus entschärft.