Niagara Falls > Toronto
Unser heutiger Trip führte uns von den Niagarafällen nach Toronto, mit 2,6 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas, und nach Mexico City, New York City, und Los Angeles die viertgrößte Stadt Nordamerikas. Nach Ankunft in unserem Hotel gegen 12:00 Uhr begaben wir uns auf einen längeren Fußmarsch in Richtung Cherry Beach. Unser Weg führte uns dabei an Industrie- und Gewerbegebieten, Häfen und ehemaligen Fabriken vorbei, bis wir schließlich an einen kleinen öffentlichen Strand gelangten. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir dort zwei kurzweilige und erholsame Stunden am und im Wasser des Ontario, bevor wir uns mit dem Taxi zurück in die Innenstadt kutschieren ließen.
West goes East. Nach unserem unvergesslichen Road Trip an der Westküste der Vereinigten Staaten in 2013 konnte es nur eines geben: Auf in den Osten - mit Verstärkung! Auf und mit diesem bescheidenen Blog wollen wir erneut unsere kleine Reise an der Ostküste der USA dokumentieren, kommentieren und teilen. Enjoy!
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Freitag, 10. Juli 2015
Donnerstag, 9. Juli 2015
Tag 5: Tremendous Torrent!
| American Falls |
So beschrieb der kubanische Poet José María Heredia, einer der bedeutendsten Vertreter der kubanischen Romantik des 19. Jahrhunderts, in seinem Gedicht Oda a Niágara 1820 die berühmten Wasserfälle. Dabei handelt es sich genau genommen um drei Wasserfälle an der US-Kanadischen Grenze - die Horseshoe Falls, die American Falls und die Bridal Veil Falls, welche den Eriesee mit dem Ontariosee verbinden. Der kanadische Teil der Niagarafälle hat dabei eine freie Fallhöhe von 52 Metern. Der Wasserdurchfluss beträgt je nach Jahreszeit durchschnittlich 4.200 m³/s, wobei je nach Tageszeit nur etwa ein Viertel bis die Hälfte der gesamten Wassermassen die Fälle hinunterstürzen. Die Wasserfälle werden nachts, sowie außerhalb der Saison auf bis zu zehn Prozent der ursprünglichen Wassermenge gedrosselt und die verbleibenden 90 Prozent über ein Stauwehr für die Stromgewinnung umgeleitet. Dies bremst u.a. auch die fortschreitende Erosion des Schiefergesteins durch die Wassermassen, die zurzeit ca. 1,8 Meter pro Jahr beträgt. Durch diesen Prozess haben sich die Niagarafälle seit ihrer Entstehung bereits über elf Kilometer dem Eriesee genähert.
Freitag, 3. April 2015
Sleep. Eat. Drive. Repeat: Unsere Hotels (East Coast Edition)
Wie bereits erwähnt, sind alle Hotels und Herbergen mittlerweile gebucht. Und wie beim letzten Road Trip haben wir uns auch dieses Mal die einzelnen Etablissements Pi mal Daumen untereinander aufgeteilt, und die Differenzen dann wieder per Überweisung oder Naturalienhandel ausgeglichen. Während wir jedoch vor zwei Jahren mehrere (Lower Budget) Hotels/Motels im Programm hatten, sieht die Sache dieses Jahr ein wenig anders aus. Da wir uns hauptsächlich in Großstädten aufhalten, kamen im Grunde nur Hotels mit relativ zentraler, idealerweise fußläufiger, Lage in Frage. Zudem sind dieses Mal drei Übernachtungen hinzugekommen, sodass wir insgesamt knapp 200 Euro mehr bezahlen als bei unserem West Coast Road Trip vor zwei Jahren. Und der aktuelle Eurokurs ist wahrscheinlich auch nicht ganz unschuldig an den höheren Kosten...Dafür haben wir aber auch ein paar wirklich schicke Unterkünfte dabei, darunter insbesondere das 4-Sterne-Hotel 'Revere Boston Common', das direkt an den Niagarafällen gelegene 'Sheraton on the Falls', das 'MotorCity Casino Hotel' in Detroit, und - last and certainly not least - das von William Randolph Hearst erbaute 'Warwick' in New York, welches im Laufe der Jahre und Jahrzehnte so illustre und bekannte Gäste hatte wie James Dean, Elizabeth Taylor, Elvis Presley, Cary Grant, die Beatles, und .... - leider - auch Mahmoud Ahmadinejad, was 2011 für einiges an Aufregung gesorgt hatte.
Auch dieses Mal möchten wir uns ganz herzlich bei Oli vom TUI ReiseCenter Oberursel für die Buchung des Flugs, des Mietwagens und des Warwick, und bei Tina für die Unterstützung bei den Best Western Hotels bedanken! Ihr seid auf unserem Trip in unseren Herzen und Gedanken!
Sonntag, 22. März 2015
On the Road Again: Unsere Reiseroute (East Coast Edition)
An dieser Stelle möchte ich daher unsere geplante Reiseroute vorstellen. Die Strecke stand dabei im Grunde schon recht früh fest, lediglich bei der jeweiligen Aufenthaltsdauer und etwaigen Zwischenstopps gab es am Ende noch einmal Änderungen. So entschlossen wir uns z.B. bei Chicago einen Tag abzuzwacken, damit die Fahrt von Boston zu den Niagarafällen, mit Zwischenstopp in der Destiny USA Shopping Mall, nicht allzu stressig wird. Und auch die recht lange Strecke von Chicago nach Washington haben wir durch eine Übernachtung in Columbus entschärft.
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