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Dienstag, 21. Juli 2015

Tag 17: Beauty and the Beast

Blick aus dem Central Park
Philadelphia > New York

Ausgeschlafen und gestärkt ging es am späten Morgen zurück zum Ausgangspunkt unserer Reise: New York. Dank erfreulicherweise halbwegs normalen Verkehrs kamen wir nach knapp zwei Stunden an. Aber auch wenn wir durch potentielle Staus oder Baustellen kaum Zeit verloren, so mussten wir zumindest finanziell der Strecke durchaus Tribut zollen - und zwar so ziemlich im wahrsten Sinne des Wortes. Während sich die mautpflichtigen Straßen und Brücken im Westen der USA noch halbwegs in Grenzen halten, sieht es im Osten diesbezüglich umso schlimmer aus. So mussten wir auf dem Weg in den Big Apple mehrfach Straßenmaut entrichten und am Ende nochmal knapp 14 US-Dollar für den Holland Tunnel bezahlen. An dieser Stelle soll daher wärmstens darauf hingewiesen werden, die insgesamt anfallenden Mautgebühren nicht zu unterschätzen. Bei knapp drei Wochen und ca. 4.000 Kilometern kommt da u.U. einiges zusammen. Alternativ kann man zum Teil auch immer auf andere Routen ausweichen, was aber in der Regel natürlich auch mehr Fahrtzeit bedeutet...

Montag, 20. Juli 2015

Tag 16: Independence & Love

Independence Hall
Philadelphia

Der zweite Tag in Philadelphia. Nachdem wir ja gestern leider keine Tagestickets für die Independence Hall mehr bekommen konnten, brachen wir heute Morgen nach dem Frühstück halbwegs zeitig auf. Da gerade jemand seine Karten zurückgegeben hatte, war uns das Glück auch direkt hold, und wir konnten an der übernächsten Tour um 11:30 Uhr teilnehmen. Und auch hier gab es natürlich wieder einen umfangreicheren Security-Check - immerhin wird einem Einlass in eines der nationalen Heiligtümer der Vereinigten Staaten gewährt... Nach etwas Wartezeit ging es dann los. Zunächst gab es eine historische Einführung in die Hintergründe und die Bedeutung des Ortes. Die Präsentation des Park Rangers war dabei ebenso informativ wie schwer verständlich - selbst als sprachlich versierter Amerikanist konnte man nur ca. 90 Prozent des ausgeprägten Slangs verstehen. Die Führung war insgesamt auf jeden Fall sehr interessant, aber ist möglicherweise nicht jedermanns/-fraus Sache, da hier sehr detailliert auf historische und politische Details eingegangen wird, die man als durchschnittlicher US-Tourist in der Regel nicht kennt. Daher an dieser Stelle nur eine eingeschränkte Empfehlung. Amerikaner, Amerikanisten und Amerika-Profis dürften aber auf jeden Fall ihre Freude daran haben. Ein Tipp: Da die Tickets nur tagesaktuell gültig und begrenzt verfügbar sind, sollte man sie entweder früh im Visitor Center abholen, oder ebenso früh reservieren (kostet 1,50 US-Dollar). Wenn man erst später im Laufe des Tages aufschlägt, ist die Gefahr bzw. Wahrscheinlichkeit groß, dass man keine Tickets mehr bekommt. Für die Tour sollte man - exklusive Wartezeit - insgesamt knapp 30 Minuten einkalkulieren.

Sonntag, 19. Juli 2015

Tag 15: For Whom The Bell Tolls...

Washington > Philadelphia

 Zum Abschluss unserer zweiten Woche ging es nach knapp drei Tagen in Washington D.C. in Richtung Philadelphia. Mit knapp 1.5 Millionen Einwohnern ist Philadelphia die fünftgrößte, und eine der historisch bedeutendsten Städte der USA. So tagte hier u.a. der zweite Kontinentalkongress (1775-1789), aus dem die Unabhängigkeitserklärung (1776) und die Verfassung der Vereinigten Staaten (1787) hervorgingen. Philadelphia ist daher auch als 'Cradle of Liberty' bzw. 'The Birthplace' of America' bekannt. Nach unserer Ankunft im Hotel begaben wir uns zu Fuß direkt in Richtung Downtown Philadelphia und waren nach knapp 30 Minuten am Independence National Historical Park. Nach kurzem Besuch im Visitor Center ging es zum Liberty Bell Center. Da die Tagestickets für die Independence Hall bereits vergriffen waren, wurde dieser Besuch auf den nächsten Tag verschoben. Nachdem ein geistig verwirrter Tourist 2001 die Freiheitsglocke mit einem Hammer attackierte, wurden die Sicherheitsvorkehrungen für Besucher verschärft, sodass man zunächst einen Sicherheitscheck inklusive Röntgenprüfgerät und Metalldetektor über sich ergehen lassen. Das trifft mittlerweile übrigens auf so ziemlich jede größere Touristenattraktion zu, so z.B. auch auf den CN Tower in Toronto oder das One World Trade Center und Liberty Island in New York. Dafür ist der Eintritt immerhin frei. Im Anschluss an den Security-Check durchläuft man eine historische Ausstellung, die einem zahlreiche Fakten und historische Informationen präsentieren, bevor man am Ende der Liberty Bell letztlich selbst gegenübersteht.

Freitag, 3. April 2015

Sleep. Eat. Drive. Repeat: Unsere Hotels (East Coast Edition)

Wie bereits erwähnt, sind alle Hotels und Herbergen mittlerweile gebucht. Und wie beim letzten Road Trip haben wir uns auch dieses Mal die einzelnen Etablissements Pi mal Daumen untereinander aufgeteilt, und die Differenzen dann wieder per Überweisung oder Naturalienhandel ausgeglichen. Während wir jedoch vor zwei Jahren mehrere (Lower Budget) Hotels/Motels im Programm hatten, sieht die Sache dieses Jahr ein wenig anders aus. Da wir uns hauptsächlich in Großstädten aufhalten, kamen im Grunde nur Hotels mit relativ zentraler, idealerweise fußläufiger, Lage in Frage. Zudem sind dieses Mal drei Übernachtungen hinzugekommen, sodass wir insgesamt knapp 200 Euro mehr bezahlen als bei unserem West Coast Road Trip vor zwei Jahren. Und der aktuelle Eurokurs ist wahrscheinlich auch nicht ganz unschuldig an den höheren Kosten...

Dafür haben wir aber auch ein paar wirklich schicke Unterkünfte dabei, darunter insbesondere das 4-Sterne-Hotel 'Revere Boston Common', das direkt an den Niagarafällen gelegene 'Sheraton on the Falls', das 'MotorCity Casino Hotel' in Detroit, und - last and certainly not least - das von William Randolph Hearst erbaute 'Warwick' in New York, welches im Laufe der Jahre und Jahrzehnte so illustre und bekannte Gäste hatte wie James Dean, Elizabeth Taylor, Elvis Presley, Cary Grant, die Beatles, und .... - leider - auch Mahmoud Ahmadinejad, was 2011 für einiges an Aufregung gesorgt hatte.

Auch dieses Mal möchten wir uns ganz herzlich bei Oli vom TUI ReiseCenter Oberursel für die Buchung des Flugs, des Mietwagens und des Warwick, und bei Tina für die Unterstützung bei den Best Western Hotels bedanken! Ihr seid auf unserem Trip in unseren Herzen und Gedanken!

Sonntag, 22. März 2015

On the Road Again: Unsere Reiseroute (East Coast Edition)

Nach zwei viel zu langen Jahren ist es bald wieder soweit: Daniel, Andy und ich kehren in das Land der begrenzten Unmöglichkeiten zurück. Und aus den Tremendous Three sind mittlerweile die Fantastic Four geworden, da uns dieses Mal Maria begleitet. Wir freuen uns alle schon wie Honigkuchenpferdeschnitzel und können den 5. Juli kaum erwarten. Mittlerweile sind auch alle Vorbereitungen soweit abgeschlossen: Flüge und Mietwagen sind gebucht, und auch die Hotels sind nun reserviert. Somit bleibt uns momentan nichts anderes übrig, als zu warten. Sind wir bald daaaaaaaa....?

An dieser Stelle möchte ich daher unsere geplante Reiseroute vorstellen. Die Strecke stand dabei im Grunde schon recht früh fest, lediglich bei der jeweiligen Aufenthaltsdauer und etwaigen Zwischenstopps gab es am Ende noch einmal Änderungen. So entschlossen wir uns z.B. bei Chicago einen Tag abzuzwacken, damit die Fahrt von Boston zu den Niagarafällen, mit Zwischenstopp in der Destiny USA Shopping Mall, nicht allzu stressig wird. Und auch die recht lange Strecke von Chicago nach Washington haben wir durch eine Übernachtung in Columbus entschärft.