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Sonntag, 12. Juli 2015

Tag 8: Old Friends & Old Places

Beaumont Tower
Detroit > East Lansing > Chicago

Nach nur einem Tag in Detroit stand heute ein ca. 450 Kilometer langer Trip nach Chicago auf dem Plan. Und da wir in der Nähe meiner alten Alma Mater, der Michigan State University, waren, legten wir einen kurzen Stopp in East Lansing ein. Bei einem knapp einstündigen Spaziergang über den Campus, vorbei am neuen Eli and Edythe Broad Art Museum, dem modernisierten Spartan Stadium, der neuen Bronzestatue von Sparty, dem Beaumont Tower und der MSU Union gab es ausgiebig Gelegenheit in der Vergangenheit zu schwelgen und sich an viele schöne Erlebnisse und Ereignisse zu erinnern. Und natürlich wurde bei der Gelegenheit auch wieder der persönliche Bestand an universitären Devotionalien aufgefüllt und aktualisiert. Nachdem wir unseren Wagen aufgetankt und unsere Vorräte bei Meijer, einer regionalen Supermarktkette, aufgefüllt hatten, ging es schließlich in Richtung Chi-Town. Dort trafen wir Chris und Abby, alte Freunde von Andreas und seinen beiden Brüdern, die uns toller- und dankbarerweise zu sich eingeladen hatten. Bei reichlich Surf & Turf - gegrilltem Lachs und Steak - sowie selbstgebrautem Bier bot sich viel Zeit und Gelegenheit über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges zu reden. Ein insgesamt sehr angenehmer und schöner Abend und ein gelungener Auftakt unseres insgesamtknapp dreitägigen Chicago-Aufenthalts.

Samstag, 11. Juli 2015

Tag 7: Wie Phönix aus der Asche

Underground Railroad Statuary and Memorial
Toronto > Detroit

The Motor City, Motown, America's Automotive Capital - wie keine andere Stadt steht Detroit für den Aufstieg und den Erfolg der US-amerikanischen Automobilindustrie im 20. Jahrhundert. Aber auch für deren rasanten Zusammenbruch. Seinen wirtschaftlichen Höhepunkt hatte Detroit ca. zwischen 1930 und 1970, als die Bevölkerung auf durchschittlich 1,5 Millionen Einwohner (1950: 1.849.568) anstieg. Die zunehmende Krise und der damit einhergehende Strukturwandel der US-Automobilindustrie - insbesondere der sogenannten 'Big Three', i.e. General Motors, Ford, und Chrysler - traf Detroit mit voller Härte und führte zu Massenarbeitslosigkeit, steigender Kriminalität und einem enormen Bevölkerungsrückgang. Alleine zwischen 2000 und 2010 fiel die Einwohnerzahl um knapp 25 Prozent, und betrug zuletzt (Juli 2013) nur noch 681.090. Damit einher ging auch der traurige Aufstieg Detroits zu einer der ärmsten und gefährlichsten Städte der USA. In 2013 wurden in der Metropole 2.071 Gewaltverbrechen, darunter 316 Morde verübt. Die Armutsquote von 40.7 Prozent war die höchste in den gesamten Vereinigten Staaten. In 2013 musste Detroit mit 18 Milliarden Dollar an Schulden den Bankrott erklären.

Freitag, 3. April 2015

Sleep. Eat. Drive. Repeat: Unsere Hotels (East Coast Edition)

Wie bereits erwähnt, sind alle Hotels und Herbergen mittlerweile gebucht. Und wie beim letzten Road Trip haben wir uns auch dieses Mal die einzelnen Etablissements Pi mal Daumen untereinander aufgeteilt, und die Differenzen dann wieder per Überweisung oder Naturalienhandel ausgeglichen. Während wir jedoch vor zwei Jahren mehrere (Lower Budget) Hotels/Motels im Programm hatten, sieht die Sache dieses Jahr ein wenig anders aus. Da wir uns hauptsächlich in Großstädten aufhalten, kamen im Grunde nur Hotels mit relativ zentraler, idealerweise fußläufiger, Lage in Frage. Zudem sind dieses Mal drei Übernachtungen hinzugekommen, sodass wir insgesamt knapp 200 Euro mehr bezahlen als bei unserem West Coast Road Trip vor zwei Jahren. Und der aktuelle Eurokurs ist wahrscheinlich auch nicht ganz unschuldig an den höheren Kosten...

Dafür haben wir aber auch ein paar wirklich schicke Unterkünfte dabei, darunter insbesondere das 4-Sterne-Hotel 'Revere Boston Common', das direkt an den Niagarafällen gelegene 'Sheraton on the Falls', das 'MotorCity Casino Hotel' in Detroit, und - last and certainly not least - das von William Randolph Hearst erbaute 'Warwick' in New York, welches im Laufe der Jahre und Jahrzehnte so illustre und bekannte Gäste hatte wie James Dean, Elizabeth Taylor, Elvis Presley, Cary Grant, die Beatles, und .... - leider - auch Mahmoud Ahmadinejad, was 2011 für einiges an Aufregung gesorgt hatte.

Auch dieses Mal möchten wir uns ganz herzlich bei Oli vom TUI ReiseCenter Oberursel für die Buchung des Flugs, des Mietwagens und des Warwick, und bei Tina für die Unterstützung bei den Best Western Hotels bedanken! Ihr seid auf unserem Trip in unseren Herzen und Gedanken!

Sonntag, 22. März 2015

On the Road Again: Unsere Reiseroute (East Coast Edition)

Nach zwei viel zu langen Jahren ist es bald wieder soweit: Daniel, Andy und ich kehren in das Land der begrenzten Unmöglichkeiten zurück. Und aus den Tremendous Three sind mittlerweile die Fantastic Four geworden, da uns dieses Mal Maria begleitet. Wir freuen uns alle schon wie Honigkuchenpferdeschnitzel und können den 5. Juli kaum erwarten. Mittlerweile sind auch alle Vorbereitungen soweit abgeschlossen: Flüge und Mietwagen sind gebucht, und auch die Hotels sind nun reserviert. Somit bleibt uns momentan nichts anderes übrig, als zu warten. Sind wir bald daaaaaaaa....?

An dieser Stelle möchte ich daher unsere geplante Reiseroute vorstellen. Die Strecke stand dabei im Grunde schon recht früh fest, lediglich bei der jeweiligen Aufenthaltsdauer und etwaigen Zwischenstopps gab es am Ende noch einmal Änderungen. So entschlossen wir uns z.B. bei Chicago einen Tag abzuzwacken, damit die Fahrt von Boston zu den Niagarafällen, mit Zwischenstopp in der Destiny USA Shopping Mall, nicht allzu stressig wird. Und auch die recht lange Strecke von Chicago nach Washington haben wir durch eine Übernachtung in Columbus entschärft.