Wiederholungen:
Mo, 09.09. bis Fr 13.09.2013 jeweils um 15:55 Uhr
Mo, 16.09. bis Fr 20.09.2013 jeweils um 07:45 Uhr
02.09. Amerikas Westküste (1/5) (1): Washington
West goes East. Nach unserem unvergesslichen Road Trip an der Westküste der Vereinigten Staaten in 2013 konnte es nur eines geben: Auf in den Osten - mit Verstärkung! Auf und mit diesem bescheidenen Blog wollen wir erneut unsere kleine Reise an der Ostküste der USA dokumentieren, kommentieren und teilen. Enjoy!
Auch im Urlaub muss man natürlich nicht auf die
Der vorletzte Tag unseres Road Trips war eine touristisch eher unspektakuläre Besichtigung der kommerziellen Sehenswürdigkeiten von Las Vegas. Nachdem wir bei wolkenlosen 39 Grad ein wenig die Sonne am Pool genossen, machten wir zunächst einen kurzen Abstecher in den Town Square, und verbrachten danach ein paar Stunden in den Las Vegas Premium Outlets South. Dort gibt es im Grunde alles, was das Herz begehrt, wer aber dennoch die ein oder andere Marke nicht findet, kann immer noch in die Las Vegas Premium Outlets North fahren oder sich auf dem Strip in die Besinnungslosigkeit shoppen. Im Entertainment Capital of the World bleibt eben kein Wunsch offen.
Nachdem wir einen angenehm ruhigeren Tag in San Diego verbracht hatten, ging es am nächsten Tag weiter nach Los Angeles. Nach kurzer Fahrt kamen wir gegen 12:00 in der Stadt der Engel (und Teufel) an. Da wir im Hotel erst ab 14:00 einchecken konnten, beschlossen wir uns schonmal die Watts Towers anzuschauen. Die bis zu 30 Meter hohen Türme bestehen aus Schrott, Müll und Beton, und wurden von 1921 bis 1954 von dem italienischen Einwanderer Sabato "Simon" Rodia in gleichnamigen Stadtteil errichtet. So weit so gut. Was wir aber nicht wussten: Die Türme liegen in direkter Nachbarschaft zu Compton. Zur Erinnerung für alle Nicht-Rapper: Compton ist seit den späten 1980ern für die Bandenkriege zwischen den Bloods und Crips bekannt und zählt nach wir vor zu den gefährlichsten Städten der USA. Als wir merkten, dass uns das Navi direkt dorthin lotste, war es auch schon fast zu spät. Also fuhren wir mit leicht mulmigem Gefühl im Magen schnurstracks weiter und verdrückten uns direkt auf den nächsten Freeway. Auch wenn wir hier jetzt wahrscheinlich der Stadt und seinen Einwohnen Unrecht tun - das war uns dann doch nicht geheuer, und man muss das Schicksal ja nicht herausfordern...
Grundsätzlich wird für alle Nationalparks Eintritt verlangt. Die Gebühren bewegen sich dabei - je nach Park - um die $20. Wenn man - so wie wir - gleich mehrere Nationalparks auf der Route hat, empfiehlt sich der "America the Beautiful Annual Pass". Dieser kostet $80, ist ein ganzes Jahr ab Kaufdatum gültig, und berechtigt zum Besuch aller Nationalparks, National Monuments und Federal Recreation Sites. Er gilt jedoch nicht für State Parks der einzelnen Bundesstaaten wie z.B. den Valley of Fire State Park oder den Antelope Canyon, der zu den Navajo Tribal Parks gehört. Den "America the Beautiful Annual Pass" kann man online per Kreditkarte vorab kaufen, er ist aber auch in allen Nationalparks erhältlich. Wir haben uns für letztere Variante entschieden.
Westküste USA